Berlin (AFP) Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) will gegen die geplante Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen bei der Schlussabstimmung im Parlament votieren. Im Düsseldorfer "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) sprach Lammert von einem "monströsen Eingriff in das Grundgesetz". Zudem werde die Eigenständigkeit der Länder geschwächt. "Wir laufen sehenden Auges in einen Zentralstaat", kritisierte der CDU-Politiker. Dagegen sei das eigentliche Ziel der Reform, die Neuordnung der Finanzbeziehungen, in den Hintergrund getreten.