Berlin (dpa) - Komasaufen wird uncool: Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weniger und maßvoller Alkohol als früher. So greift durchschnittlich jeder zehnte befragte Teenager zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche zu alkoholischen Getränken. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, sieht noch drei große Defizite: das Fehlen einer gesellschaftlichen Null-Toleranz-Grenze bei Alkohol in der Schwangerschaft, am Steuer und am Arbeitsplatz.