Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission neigt laut Medienberichten dazu, Facebook mit einer Strafe wegen irreführender Angaben bei der Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp zu belegen. Es solle um eine "bedeutende" Summe gehen, um andere Unternehmen abzuschrecken, berichteten die "Financial Times" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen. Die Kommission kann eine Strafe von bis zu einem Prozent des Jahresumsatzes verhängen, bei Facebook wären das 276 Millionen Dollar für das vergangene Jahr. Die Brüsseler Behörde sieht sich von Facebook getäuscht.