Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Deutschland zum Bildungsweltmeister machen. Das Bildungssystem sei gut, aber nicht gut genug. Bei einer Diskussionsrunde mit Schülern und Lehrern im Berliner Bezirk Neukölln stellte Schulz einen 13-Punkte-Plan vor, den die SPD bei einem Wahlsieg umsetzen will. Schulz beklagte die Ungerechtigkeit des deutschen Schulsystems: Herkunft dürfe kein Schicksal sein. Als fatal bezeichnete er die jahrelange Politik, Schüler so rasch wie möglich für den Arbeitsmarkt verfügbar zu machen. Die SPD regiert seit langem in den meisten Bundesländern mit.