Manila (AFP) Nach Spannungen wegen der europäischen Kritik an dem gewaltsamen Anti-Drogen-Feldzug in den Philippinen hat das Land seinen Verzicht auf Hilfsdarlehen der EU erklärt. Die Entscheidung der Regierung von Präsident Rodrigo Duterte betreffe rund 250 Millionen Euro, erklärte der EU-Botschafter für die Philippinen, Franz Jessen, am Donnerstag in Manila. "Die philippinische Regierung hat uns informiert, dass sie keine EU-Darlehen mehr annehmen werde", hieß es in einer Erklärung der EU-Vertretung.