Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei hat die mutmaßliche Manipulation von Ermittlungsergebnissen im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri verurteilt. Die GdP habe dafür keinerlei Verständnis, sagte der Berliner GdP-Sprecher Benjamin Jendro der Deutschen Presse-Agentur. Falls Akten nachträglich verändert und Dinge vertuscht worden seien, sei auch nicht mit möglichem Druck innerhalb der Behörde zu entschuldigen. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel hatte gestern öffentlich gemacht, dass Akten zu Amris Drogenhandel nachträglich verändert wurden.