Ramallah (dpa) - Mehr als einen Monat nach Beginn eines Massen-Hungerstreiks wächst die Sorge um die Gesundheit von rund 1000 palästinensischen Häftlingen. Israel habe die Hungerstreikenden in Gefängnisse in der Nähe medizinischer Einrichtungen verlegt, sagte der palästinensische Häftlingsbeauftragte Issa Karake. Es gibt allerdings bisher keine Berichte über Häftlinge in lebensbedrohlichem Zustand. Die Gefangenen verweigern seit dem 17. April aus Protest gegen ihre Bedingungen in israelischer Haft die Nahrungsaufnahme.