Dortmund (SID) - Pierre-Emerick Aubameyang ist ein Mann der Extravaganzen. Mal leistete er sich einen unerlaubten Kurztrip nach Mailand, dann ließ er sich das Nike-Logo schrill ins Haar rasieren, sein Tor im Derby bei Schalke 04 nutzte er zu einer Werbe-Aktion mit Wrestling-Maske. 

Borussia Dortmund lässt Aubameyang an der langen Leine. Denn der Stürmer aus Gabun zahlt in seiner Währung kräftig auf das Konto ein: Tore, Tore, Tore. 31 waren es am Saisonende - das reichte für die Torjägerkanone, die erst drei BVB-Profis gewonnen hatten: Lothar Emmerich (1965/66), Marcio Amoroso (2001/02) und Robert Lewandowski (2013/14).

Unklar ist, wo Aubameyang demnächst seine Tore schießen wird. Großes Interesse besteht in China, auch Paris St. Germain soll es auf den pfeilschnellen Mann abgesehen haben. Der Traum von Real Madrid wird dagegen wohl nicht wahr werden: Dafür, so erstaunlich es klingt, vergibt der beste Bundesliga-Torjäger zu viele Torchancen.