Berlin (SID) - Die deutschen eSports-Asse haben bei der FIFA 17 Ultimate Team Championship den ganz großen Wurf verpasst. Bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft in der Fußball-Simulation FIFA 17 in Berlin kam der 19-jährige Timo Siep vom VfL Wolfsburg als bester Deutscher unter 16 Teilnehmern in der Playstation-Division auf Rang zwei. "Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll", sagte Siep, der somit als Vizeweltmeister auf der Playstation gilt.

Im Konsolen-Finale verlor Siep gegen den Engländer Shaun Springette nach einem 3:1-Sieg die zweite Begegnung mit 2:4 nach Elfmeterschießen. Springette qualifizierte sich somit für das konsolenübergreifende Grand Final, in dem er Corentin Chevrey vom Team Vitality, dem Sieger der X-Box-Division, nach Hin-und Rückspiel unterlag. 

Der 19-jährige Franzose sicherte sich durch den Erfolg die Siegprämie von 160.000 Dollar. Im großen Finale des insgesamt 32 Spieler starken Teilnehmerfeldes wurde eine Partie auf der Playstation, die andere auf der X-Box ausgetragen. 

Enttäuschend verlief das Turnier für Deutschlands besten FIFA-Spieler Cihan Yasarlar von Schalke 04. Der 24-Jährige, Europameister auf der Playstation, scheiterte bei seinem Heimspiel bereits im Viertelfinale. Im deutschen Duell verlor der gebürtige Berliner gegen Siep mit 4:5 nach Elfmeterschießen. "Ich finde es einfach nur traurig, so aus dem Turnier auszuscheiden", sagte der amtierende deutsche Meister.