Köln (dpa) - Wirtschaft und Verbraucher haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwas weniger Energie benötigt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Verbrauch verringerte sich um 1,4 Prozent auf 125,4 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE), teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in Köln mit. Ein fehlender Schalttag gegenüber dem Vorjahr und der warme Monat März hätten den Verbrauch gedämpft. Dagegen hätten das Wirtschaftswachstum und der kalte Januar zu einem zusätzlichen Energieverbrauch geführt.

Unter den verschiedenen Energieträgern verzeichneten die erneuerbaren Energien mit einem Plus von mehr als fünf Prozent das stärkste Wachstum. Sie tragen damit 14,1 Prozent zum Energieverbrauch in Deutschland bei. Auch die fossilen Energieträger Erdgas, Steinkohle und Braunkohle legten zu, vor allem in der Stromerzeugung als Reserve für die erneuerbaren Energien. Der Beitrag der Kernenergie am deutschen Energiemix ging um rund ein Drittel zurück, wegen veränderter Revisionsplanungen.

Auch Mineralöl, mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent der wichtigste Energieträger in Deutschland, war um zwei Prozent rückläufig. Verantwortlich für diese Entwicklung waren Absatzrückgange beim leichten Heizöl und beim Rohbenzin. Beim Kraftstoffverbrauch kam es dagegen zu Zuwächsen.

Statistiken der AG Energiebilanzen