Rangun (dpa) – Amnesty International wirft der Armee und bewaffneten Gruppen in Myanmar schwere Menschenrechtsverstöße im Umgang mit ethnischen Minderheiten vor - bis hin zu "Kriegsverbrechen". Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte dazu einen neuen Bericht. Demnach sind Volksgruppen wie die Rohingya im Norden des südostasiatischen Landes unter anderem Folter, außergerichtlichen Hinrichtungen und Entführungen ausgesetzt. Myanmar steht wegen des Vorgehens gegen Minderheiten - insbesondere gegen die Rohingya, eine muslimische Gruppe - international seit längerer Zeit in der Kritik.