Hamburg (dpa) - Rund zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg formiert sich der Protest: Am Nachmittag wollen Gegner des Treffens in der Hansestadt unter dem Motto "Wir sind hier" eine Änderung der Migrationspolitik fordern. Am Abend richtet sich eine Aktion gegen eine für den G20-Gipfel eingerichtete Gefangenensammelstelle im Stadtteil Harburg. Das vorgesehene Gebäude hatte zuletzt als Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge gedient und soll während des Gipfels bis zu 400 Gefangene beherbergen. Die Polizei rechnet bei beiden Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmern.