Lausanne (SID) - Die vierjährige Sperre des früheren UEFA-Präsidenten Michel Platini für alle Fußball-Aktivitäten bleibt bestehen. Das Bundesgericht in Lausanne wehrte am Donnerstag eine entsprechende Beschwerde gegen den Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs CAS ab.

Die Sperre stelle keine offensichtliche Rechtsverletzung dar und die Dauer von vier Jahren sei nicht klar zu hoch, hieß es in dem Bescheid des höchsten Schweizer Gerichts.

Im Jahr 2015 war Platini wegen einer dubiosen Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die er im Jahr 2011 vom Weltverband FIFA angeblich für lange zurückliegende Dienste erhalten hatte, gemeinsam mit FIFA-Präsident Sepp Blatter aus dem Verkehr gezogen und zunächst für acht Jahre gesperrt worden. Im vergangenen Jahr wurde Platinis Sperre nach einem Richterspruch des Internationalen Sportgerichtshofs CAS auf vier Jahre reduziert.