Mossul (dpa) - Nach monatelangen Kämpfen hat Iraks Regierungschef die bisherige IS-Hochburg Mossul offiziell für befreit erklärt. Regierungstruppen hätten die Stadt vollständig eingenommen, sagte Al-Abadi in einer Fernsehansprache. Mit Mossul verliert der IS seine letzte große Hochburg im Irak. Menschenrechtler warnen aber davor, auch nach dem Sieg der Regierungstruppen sei das Leiden der Zivilisten noch lange nicht beendet. Noch immer seien rund 700 000 Menschen aus Mossul vertrieben und bräuchten Hilfe, erklärten die Vereinten Nationen.