Kassel (dpa) - Der im Norden Hessens gefundene leblose Säugling starb einen plötzlichen Kindstod. Das hat eine Obduktion ergeben. "Dementsprechend sind keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gegeben", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft in Kassel. Die Ermittler korrigierten zudem eine erste Meldung, nach der das 17 Monate alte Geschwisterkind reanimiert wurde. Dem Kind gehe es gut, es sei nach dem Eintreffen der Rettungskräfte von selbst wach geworden. Sicherheitshalber habe man Mutter und Kind mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen.