Shenyang (AFP) Zwei Tage nach seinem Tod ist die Asche des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ins Meer gestreut worden. Das gab sein Bruder Liu Xiaoguang am Samstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Ein Freund der Familie, der Bürgerrechtler Ye Du, kritisierte die Seebestattung. Die Führung in Peking habe auf diese Weise verhindern wollen, dass sich Lius Anhänger nun an einer Grabstätte versammeln können und dort "ihre Sehnsucht nach Freiheit ausdrücken" könnten.