Berlin (dpa) - Niedersachsens SPD-Innenminister Boris Pistorius ist mit seinem Vorstoß, das Vermummungsverbot bei Demonstrationen zu lockern, in der CDU auf heftige Kritik gestoßen. Wer wie bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg vermummt hinter dem Spruchband "Willkommen in der Hölle" marschiere, führe nichts Gutes im Schilde, sagte Unionsfraktions-Vize Stephan Harbarth. Alles andere sei naiv und das sollte sich der Kanzlerkandidat der SPD bei seinem innenpolitischen Berater nicht leisten. Martin Schulz müsse sich hier von Pistorius distanzieren.