Munster (dpa) - Nach dem Tod eines Offiziersanwärters, der bei einem Fußmarsch bewusstlos zusammengebrochen war, sucht die Bundeswehr nach den Ursachen. Der Mann war zehn Tage nach seinem Kollaps in einer Klinik gestorben. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, war der Mann am 19. Juli, einem warmen Sommertag, bei einem Marsch vormittags nach drei von zwölf geplanten Kilometern zusammengebrochen. Der Mann war erst am Anfang seiner Ausbildung. Am Nachmittag des gleichen Tages waren drei weitere Soldaten zusammengebrochen, die laut Bundeswehr inzwischen stabil oder auf dem Weg der Besserung sind.