Hamburg (AFP) Stickoxide entstehen als unerwünschte Nebenprodukte bei der Kraftstoffverbrennung in Motoren. Bauartbedingt ist das vor allem bei Dieseln ein Problem. Gesundheitlich bedenklich ist insbesondere Stickstoffdioxid (NO2). Es ist laut Umweltbundesamt (UBA) ein ätzendes Reizgas, das Schleimhäute im Atemtrakt und  Augen angreift. Es führt zu Entzündungsreaktionen, die wiederum die Wirkung anderer Luftschadstoffe verschlimmern. Das führt zu Atemnot, Husten und Anfälligkeit für Atemwegsinfekte. Besonders gefährdet sind Menschen mit Vorschädigung wie etwa Asthmatiker.