Berlin (AFP) Um einen sogenannten Stolperstein zum Gedenken an Holocaustopfer vor der Dienstvilla des Bundespräsidenten im Berliner Stadtteil Dahlem ist einem Bericht zufolge ein Streit entbrannt. Wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete, gehörte die Villa bis zum Jahr 1933 dem jüdischen Kunstperlenfabrikanten Hugo Heymann. Nach Erkenntnissen des Historikers Julien Reitzenstein habe dieser das Gebäude nach der Machtergreifung der Nazis unter Druck verkauft.