Teheran (AFP) Das iranische Parlament will kleinere Drogendelikte von der Todesstrafe ausnehmen. Die Volksvertretung billigte am Sonntag eine Novelle, nach der die Kapitalstrafe für Rauschgift-Produzenten oder -Händler nur bei Mengen von mehr als zwei Kilo verhängt werden soll. Bisher werden bei Heroin, Kokain und Amphetaminen bereits Mengen von 30 Gramm mit der Todesstrafe geahndet. Bei Opium und Marihuana wurde der Grenzwert von fünf auf 50 Kilo erhöht.