Kabul (dpa) - Die Zahl der Todesopfer des Angriffs der IS-Terrormiliz auf eine Moschee in Kabul ist weiter gestiegen. 28 Gläubige seien getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Ein Angreifer hatte sich während des traditionellen Freitagsgebetes am Eingang der mit schiitischen Gläubigen voll besetzten Imam-Zaman-Moschee in die Luft gesprengt. Der zweite Attentäter sei im Verlauf eines mehr als fünf Stunden langen Einsatzes von Sicherheitskräften erschossen worden. Der IS reklamierte die Tat über sein Sprachrohr Amak für sich.