Bondo (dpa) - Nach einem zweiten Geröll- und Schlammabgang im Schweizer Kanton Graubünden haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach den acht Vermissten des ersten Bergsturzes vorübergehend eingestellt. Die Helfer beraten, ob die Gegend um das Dorf Bondo sicher genug ist, um die Suche fortzusetzen. Seit dem ersten Bergsturz am Mittwoch fehlt von vier Deutschen aus Baden-Württemberg sowie zwei Schweizern und zwei Österreichern jede Spur. Bei dem zweiten Abgang gestern waren neue Massen an Geröll und Schlamm in das Bondasca-Tal gestürzt.