Kassel (AFP) Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hält daran fest, dass arbeitsuchende EU-Bürger nicht dauerhaft von allen Sozialleistungen ausgeschlossen werden dürfen. Die Kasseler Richter bekräftigten am Mittwoch, dass EU-Bürger bis Ende 2016 nach sechsmonatigem Aufenthalt Anspruch auf Sozialhilfeleistungen hatten. Übertragen auf das heutige Recht bedeutet dies, dass die Kommunen "eingeschränkte Hilfen" gegebenenfalls auch über einen Monat hinaus bezahlen müssen. (Az: B 14 AS 31/16 R)