Berlin (dpa) - Nach dem Tod eines Soldaten bei einem Übungsmarsch im niedersächsischen Munster hat die Bundeswehr Fehler eingeräumt. Mehrere Fehlentscheidungen der Führungskräfte, darunter eine vorschriftswidrige Handlung, hätten zu dem Kollaps von vier Soldaten beigetragen, teilte die Bundeswehr mit. Einer von ihnen war am 29. Juli - zehn Tage nach dem Fußmarsch - gestorben. Ein zweiter Soldat befindet sich weiterhin im kritischen Zustand. Die vier Soldaten hatten bei dem Marsch einen Hitzschlag erlitten.