Lagos (AFP) Die Radikalisierung junger Muslime in Afrika wird einer UN-Studie zufolge weniger durch religiöse Motive gefördert als durch Armut und Chancenlosigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie, für die das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) über zwei Jahre hinweg fast 500 ehemalige Mitglieder radikaler Gruppen wie der Boko Haram in Nigeria, der Schabab in Somalia und dem Islamischen Staat im Sudan befragte.