Frankfurt/Main (AFP) Der Terrorismusexperte Peter Neumann hat Zweifel an einer Täterschaft der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bei dem U-Bahn-Anschlag in London. "Selbstmord ist für den IS zwar kein Selbstzweck, doch eigentlich setzt nur noch Al Qaida auf Sprengstoffanschläge, bei denen die Täter verschont bleiben", sagte Neumann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der IS hatte die Tat, bei der am Freitag 30 Menschen durch einen ferngezündeten Sprengsatz verletzt worden waren, für sich reklamiert.