Mannheim (SID) - Der deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen ist mit einem hart erkämpften Remis gegen den FC Barcelona in die Champions-League-Saison gestartet. Gegen den Titelkandidaten aus Spanien rettete das Team aus Mannheim in einem wahren Krimi ein 31:31 (12:18). Patrick Groetzki traf zwei Sekunden vor der Schlusssirene zum umjubelten Ausgleich.

Zuvor war dem Team von Trainer Nikolaj Jacobsen nur zwei Tage nach dem Bundesliga-Duell beim VfL Gummersbach (29:26) ein wahrer Kraftakt gelungen. Aus dem klaren 12:18-Rückstand zur Pause machten die Südwestdeutschen nach der Pause ein 23:23. Auch das 28:30 drei Minuten vor Schluss warf die Gastgeber nicht aus der Bahn.

"Nach der Pause war das Tempo wesentlich höher. Ich denke, die Fans haben ein tolles Spiel gesehen. Wir können mit dem Punkt leben, wenn man bedenkt, dass wir fast die komplette Zeit über in Rückstand waren", sagte Jacobsen. Für die Löwen erzielte Hendrik Pekeler sieben Tore, Andre Schmid kam auf sechs Treffer. Bei den Katalanen war Dika Mem mit sieben Toren bester Werfer.

Der enge Terminkalender wird die Löwen wohl noch weiter beschäftigen. Laut Spielplan müssen die Löwen am 11. November zunächst in der Bundesliga beim SC DHfK Leipzig antreten, am 12. November dann in der Champions League in Barcelona. "Mit dieser Terminierung wurde eine Grenze überschritten", sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann dem "Mannheimer Morgen".

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hatte am Sonntag gegen Paris St. Germain in eigener Halle mit 22:25 (10:12) verloren. Vizemeister SG Flensburg-Handewitt war dagegen am Samstag mit einem 30:27 (13:15) gegen den dänischen Meister Aalborg Handbold gestartet.