Peking (dpa) - Ein Erdbeben in der Nähe des nordkoreanischen Atomtestgeländes hat Befürchtungen ausgelöst, Nordkorea könne einen neuen Kernsprengsatz erprobt haben. Südkoreanische Experten erklärten jedoch, es handele sich wohl um ein "natürliches Beben" und keinen Atomtest. Die chinesischen Behörden sprechen dagegen von einem "künstlichen Beben". Eine Schallwelle, die gewöhnlich im Falle eines künstlichen Erdbebens entsteht, sei nicht gemessen worden. Das Geologische Institut der USA verortete das Beben in fünf Kilometern Tiefe.