Rio de Janeiro (dpa) - Gewehrsalven und verängstigte Menschen, die vor Schüssen Schutz suchen: In der größten Favela von Rio de Janeiro ist die Gewalt zwischen Drogenbanden und den Sicherheitskräften eskaliert. Die Behörden schickten 950 Soldaten in das Armenviertel Rocinha mit geschätzt mehr als 70 000 Einwohnern. Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Luiz Fernando Pezao, hatte rasche Unterstützung angefordert. Auch heute waren Schüsse zu hören. Es kam zu mindestens sechs Festnahmen, Waffen und Munition wurden sichergestellt, berichtete das Portal "O Globo".