Berlin (AFP) Russland hat nach Einschätzung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen auf Versuche zur Beeinflussung der Bundestagswahl am Ende wohl nach einer "Kosten-Nutzen-Analyse" verzichtet. Maaßen sagte am Donnerstag bei einer Parlamentsanhörung in Berlin, dass es zwar "zahlreiche auch erfolgreiche" Cyberangriffe "im weiten Vorfeld der Bundestagswahl" gegeben habe. Als Beispiele nannte er den Angriff auf das IT-System des Bundestags im Jahr 2015 sowie Cyberattacken auf Parteien und auch einzelne Abgeordnete.