Köln (SID) - Trainer Peter Stöger vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln will auch in der Krise die Ruhe bewahren. "Diese Versagensängste, die viele haben, habe ich gar nicht. Ich mache meinen Job so gut wie möglich. Und dann wird bewertet: Passt es oder nicht?", sagte der Österreicher im kicker-Interview. Die Kölner sind mit einem Punkt aus sieben Spielen Tabellenletzter.

Er habe dennoch "keine Angst, den Trainerjob zu verlieren. Der Trainerjob ist immer schwierig, und du kannst immer entfernt werden." Besonders gelte dies in der ausgeglichenen Bundesliga: "Sicher fühlt sich kein Trainer." Die Liga sei ein gnadenloses Rad", man habe "als Bundesliga-Trainer doch eh keine ruhige Woche". 

Am Tabellenende allerdings spitzt sich die Lage noch einmal zu: "Jetzt haben wir den Extrem-Stress", sagte Stöger. Nach der Länderspielpause tritt der 51-Jährige mit seiner Mannschaft am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport-Player) beim Aufsteiger VfB Stuttgart an.