Düsseldorf (SID) - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf weist zum Ende des Geschäftsjahres 2016/17 ein Eigenkapital von 3,3 Millionen Euro auf. Der Verlust aus der Vorsaison konnte um rund die Hälfte auf 862.000 Euro halbiert werden, wie der Zweitliga-Tabellenführer am Freitag auf seiner Bilanzpressekonferenz bekannt gab.

"Die Trendwende ist geschafft, die Grundlage für die Zukunft geschaffen", sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer und fügte hinzu: "Der Plan ist es, im kommenden Jahr ein positives Ergebnis zu erzielen."

Dies müsste möglich sein, da der zweimalige DFB-Pokal-Sieger in dieser Saison schon zweimal Kasse gemacht hat. Zum einen wurde der togolesische Nationalspieler Ihlas Bebou Ende August für rund 4,5 Millionen Euro zu Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 transferiert, zum anderen floss durch den Wechsel von Co-Trainer Peter Hermann zu Bayern München Geld in die Kasse.

Für den Assistenten von Bayern-Chefcoach Jupp Heynckes soll die Fortuna auf einen Schlag 1,75 Millionen Euro erhalten haben. Durch Sonderkonditionen kann dieser Betrag auf zwei Millionen Euro steigen.