Berlin (dpa) - Im vergangenen Jahr sind 20 Prozent mehr Fahrverbote gegen Verkehrssünder verhängt worden als 2015. Das berichtet die "Bild"-Zeitung, die sich dabei auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes bezieht. 2016 sprachen Gerichte und Behörden demnach mehr als 450 000 Fahrverbote aus - im Vorjahr seien es gut 376 000 gewesen. Vier von fünf der so bestraften Verkehrssünder seien Männer, die meisten davon im Alter zwischen 25 und 44 Jahren. Ein Grund für die Zunahme der Fahrverbote, die in der Regel einen bis drei Monate dauern, wurde nicht genannt.