Frankfurt (dpa) - Die Verhaftungswelle in Saudi-Arabien hat sich zunächst kaum auf die Ölpreise ausgewirkt. In dem Land waren am Wochenende zahlreiche Minister und Prinzen der königlichen Familie festgenommen worden. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe und die Gründung einer neuen Anti-Korruptions-Behörde. Marktbeobachter erklärten die Gelassenheit der Märkte damit, dass sich konkrete Folgen für den Rohölmarkt wie Lieferengpässe gegenwärtig nicht abzeichneten. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 60,42 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Freitag.