Monaco (SID) - Nach dem ersten Auswärtssieg der Klubgeschichte in der Champions League war RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl voll des Lobes für seinen zweifachen Torschützen Timo Werner. Nach Einschätzung seines Chefcoaches hat der 21-Jährige längst wieder seine alte Top-Form erreicht, die ihn vor seiner längeren Auszeit ab Ende September wegen einer Blockade der Nackenmuskulatur ausgezeichnet hatte.

"Timo ist vor dem Tor weltklasse. Es ist selten, dass er den Ball nicht reinmacht. Er ist wirklich eiskalt", schwärmte Hasenhüttl über seinen Goalgetter. Zweimal bewies der pfeilschnelle Torjäger beim 4:1 (4:1)-Sieg bei AS Monaco seine Treffsicherheit. Beim 2:0 (9.) vollendete er aus vollem Lauf, gut 20 Minuten später jagte er den Ball vom Elfmeterpunkt aus unhaltbar zum 3:0 unter die Latte.

Besonders gut geglückt habe das Zusammenspiel zwischen Kevin Kampl und Werner. Hasenhüttl hatte Kampl extra auf die Sechs beordert, weil er meinte, dass er von dort Werner besser bedienen könne. "Das hat er ja auch einige Male gezeigt", sagte Hasenhüttl über Kampl, der ebenfalls ein überragendes Spiel machte.

In der 58. Minute war für Werner dann Feierabend. "Er hat ein bisschen darum gebeten, ausgewechselt zu werden. Die Belastung war doch sehr hoch. Den Gefallen habe ich ihm gerne getan", verriet Hasenhüttl, der nicht weiß, wohin die Entwicklung des Nationalspielers noch geht: "Er ist auf einem ganz, ganz tollen Weg. Wer weiß, wo dieser endet."