Frankfurt/Main (SID) - Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat bekräftigt, bei einer Verschärfung der Korea-Krise auf einen Olympiastart zu verzichten. "Wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben von uns Sportlern besteht, werde ich sicher nicht mit aller Macht nach Pyeongchang fahren", sagte die 24-Jährige der Sport Bild.

Spätestens seit ihren fünf WM-Erfolgen in diesem Jahr in Hochfilzen ist Dahlmeier, die "in den Nachrichtensendungen jetzt ganz genau aufpasst, wie sich die politische Lage entwickelt", die aussichtsreichste deutsche Medaillenkandidatin für die Winterspiele (9. bis 25. Februar). "Aber ich möchte ja auch gesund wieder nach Hause kommen", sagte Dahlmeier.

Da die Sportler "das unterste Glied" seien, hofft Dahlmeier, dass die verantwortlichen Personen zur Vernunft kommen. Sollte dies nicht der Fall sein, ergänzte Dahlmeier, "sollten die Chefs der Verbände genau hinschauen und sich überlegen, ob es wirklich Sinn macht, die Olympischen Spiele dort auszutragen."