Berlin (dpa) - Lokführer der Deutschen Bahn sollen spritsparender fahren. Dazu erhalten gut 1000 Diesel-Loks und Triebwagen Telematiksysteme, die messen, wann und wie viel Kraftstoff auf der Fahrt verbraucht wird.

Auf einem Bildschirm erhalten die Lokführer dann je nach Fahrsituation Empfehlungen, etwa vom Gas zu gehen und den Zug bergab rollen zu lassen. Der Konzern will den Verbrauch um ein Zehntel senken und Millionen Liter Diesel sparen.

Nach Bahn-Berechnungen lassen sich 30 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermeiden, so viel, wie durch Heizung und Stromverbrauch in einer Kleinstadt entsteht. In einem Jahr sollen 90 Prozent der Fahrzeuge ausgerüstet sein. Die Systeme sollen auch Daten über Instandhaltungs- und Betriebszustand der Fahrzeuge erfassen, damit es weniger Verspätungen und Zugausfälle gibt.

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