Münster (AFP) Im juristischen Streit um die Rodungsarbeiten am rheinischen Braunkohletagebau Hambach hat der Energiekonzern RWE als Tagebaubetreiber angekündigt, bis zum Jahresende die Arbeiten ruhen zu lassen. Der Konzern habe mitgeteilt, bis zum 31. Dezember keine Abholzungs- und Rodungsmaßnahmen in dem umstrittenen Gebiet im Hambacher Forst vorzunehmen, erklärte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Donnerstag. Der Konzern griff damit einen Vergleichsvorschlag des Gerichts auf.