Berlin (dpa) - Die deutschen Einzelhändler hoffen auf einen Schlussspurt im Weihnachtsgeschäft. "Wenn das Wetter mitspielt (...) wäre das optimal.

Dann könnte es in den Geschäften noch einmal richtig brummen", sagte Präsident des Einzelhandelsverbandes HDE, Josef Sanktjohanser, der "Wirtschaftswoche". Das Weihnachtsgeschäft sei gut angelaufen. In der vergangenen Woche habe es dann aber einen Durchhänger gegeben.

Er gehe weiter von einem Umsatzwachstum von rund drei Prozent auf 94,5 Milliarden Euro im diesjährigen Weihnachtsgeschäft aus, sagte der HDE-Präsident.

Wachstumstreiber sei das Online-Geschäft. Der Online-Handel steuere mit zweistelligen Wachstumsraten auf Rekorde im Weihnachtsgeschäft und Gesamtjahr zu.

Sanktjohanser bekräftigte die Forderung nach bundesweit einheitlichen Regelungen bei verkaufsoffenen Sonntagen. "Wir möchten, dass Einzelhändler die Möglichkeit erhalten, an sechs bis acht Sonntagen im Jahr ihre Geschäfte zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr zu öffnen", sagte er.

"Wir brauchen bundesweit einheitliche, rechtssichere und vor allem einfachere Regelungen, damit der gegenwärtige Flickenteppich beseitigt wird."

Bericht Wirtschaftswoche