Wien (dpa) - Die Gläubiger der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki sind sich noch nicht einig, welcher Bieter die Fluglinie übernehmen kann. Der Gläubigerausschuss beriet in Wien auch noch am späten Abend über eine Lösung, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Unter den Interessenten ist weiterhin der britisch-spanische IAG-Konzern, der in einem ersten Insolvenzverfahren in Deutschland für Niki 20 Millionen Euro sowie einen Massekredit von 16,5 Millionen Euro geboten hatte. Ex-Rennfahrer Niki Lauda will zusammen mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook die Fluglinie kaufen.