Gütersloh (dpa) - Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht heute eine neue Studie zur Entwicklung des Lehrermangels an Grundschulen.

Dabei beleuchten die Wissenschaftler unter anderem, wie die Klassengrößen bis zum Jahr 2030 aussehen dürften, wie viele Grundschullehrer in dieser Zeit hochgerechnet ausgebildet werden und wie viele Pädagogen im Gegenzug in den Ruhestand gehen.

Experten machen seit Jahren eine angespannte Personallage an Grundschulen aus, der Job des Grundschullehrers müsse attraktiver werden. Ende 2017 war rund jede zehnte Leitungsstelle an Grundschulen in Deutschland unbesetzt. Neben rund 1000 Schulleitern fehlen nach Angaben des Lehrerverbandes aktuell bundesweit etwa 20 000 Fachkräfte.