Berlin (dpa) - CDU, CSU und SPD verhandeln am Mittwoch weiter über die Bildung einer großen Koalition. Vorgesehen sind Sitzungen von Arbeitsgruppen, etwa zum Thema Gesundheit.

Die SPD ist unter anderem mit der Forderung nach einem Einstieg in das Ende der "Zwei-Klassen-Medizin" in die Gespräche gegangen. Die Union hat bei bestimmten Punkten Entgegenkommen signalisiert, wie zum Beispiel bei der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Die von der SPD geforderte Bürgerversicherung lehnt sie aber ebenso vehement ab wie einheitliche Arzthonorare.

Die Verhandlungen in den Arbeitsgruppen sollen bis kommenden Freitag abgeschlossen sein. Am Wochenende (3. und 4. Februar) sollen dann die Ergebnisse durch die Parteiführungen gebilligt werden. Sollte diese kurze Frist nicht ausreichen, sind zwei weitere Puffertage eingeplant.