Cottbus (dpa) - Nach einer Serie von Gewalttaten zwischen Flüchtlingen und Einheimischen haben in Cottbus im Südosten Brandenburgs mehrere Hundert Menschen für ein friedliches Miteinander demonstriert. Eine Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung fand gleichzeitig deutlich mehr Zulauf. Nach Schätzungen von Beobachtern folgten deutlich mehr als 2000 Menschen einem Aufruf des Vereins "Zukunft Heimat", den Brandenburgs Verfassungsschützer als "asylkritische Initiative" einstufen. Der Verein selbst sprach von mindestens 5000 Teilnehmern.