Osnabrück (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat einen vollständigen Abschiebestopp nach Afghanistan gefordert, nachdem die Zahl ziviler Opfer durch Anschläge in dem Land auf einen Höchstwert gestiegen sein soll. "Wir haben eine Gemengelage, in der es ein unverantwortliches Risiko ist, Menschen dorthin zu verfrachten", sagte Pro Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Burkhardt verlangte zudem einen neuen, "sachgerechten Lagebericht" vom Auswärtigen Amt.