Wolfsburg (dpa) - Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw hat mit ihrem Reformprogramm "Zukunftspakt" bisher Einsparungen von zwei Milliarden Euro erreicht.

Bis 2020 sollten die jährlichen Kosten um 3,7 Milliarden Euro sinken, sagte VW-Markenchef Herbert Diess in Wolfsburg. Zum "Zukunftspakt" gehört auch der Abbau von bis zu 30 000 Stellen, 23 000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollten rund 9000 Stellen in Zukunftsfeldern wie der Software-Entwicklung entstehen.

Im laufenden Jahr will VW die Ertragskraft erneut deutlich steigern. Die operative Rendite - also der Anteil des Ergebnisses im laufenden Geschäft am Umsatz - solle zwischen 4 und 5 Prozent liegen. Im vergangenen Jahr stieg die Marge mit einem Ergebnis von 3,3 Milliarden Euro von 1,8 auf 4,1 Prozent. Allerdings sind die Werte nicht direkt vergleichbar, weil VW mehrere Importgesellschaften nicht mehr zur Marke zählt. Der Umsatz soll 2018 um zehn Prozent steigen - im vergangenen Jahr lag er bei 80 Milliarden Euro.

Bis 2020 peilt die Marke mit dem VW-Emblem ebenfalls eine Ertragskraft zwischen 4 und 5 Prozent an. Die Produktivität der deutschen Standorte soll im laufenden Jahr um 7,5 Prozent steigen. Allerdings warnte VW vor spürbaren Belastungen - etwa wegen der Umstellung auf die neue Verbrauchsnorm WLTP oder bei der Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes.