Stuttgart (AFP) Ein Gaststättenbesuch am Abend ist nicht Teil einer Kur - und ein auf dem Rückweg bei einem Sturz erlittener Fingerbruch daher kein Arbeitsunfall. Das baden-württembergische Landessozialgericht entschied in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil, dass die 53-jährige Klägerin den Sturz nicht als Arbeitsunfall bei der gesetzlichen Unfallversicherung geltend machen kann. Der Ausflug habe vorrangig auf "Entspannung, Genusserleben durch Essen und Trinken und Geselligkeit" gezielt. (Az. L 8 U 3286/17)