Sydney - Das Projekt ziele darauf ab, dass Rinder ihr Futter mehr in Milch und weniger in Methangas umsetzten, sagte der leitende Mitarbeiter des beteiligten Unternehmens New Zealand's Livestock Improvement, Dieter Adam. "Es gibt wissenschaftliche Belege dafür, dass Kühe, die sehr viel Milch produzieren, weniger Methan produzieren", erläuterte er. Der mit mehreren Millionen Dollar Forschungsgeldern ausgestattete Biotechnologie-Fonds will eigenen Angaben zufolge Landwirten helfen, gezielt solche klimafreundlicheren Kühe zu züchten.

Die neuseeländische Regierung hatte 2003 versucht, Landwirte mit einer Methangassteuer zu belegen, da ihr Viehbestand für mehr als die Hälfte des Ausstoßes von Treibhausgasen des Landes verantwortlich sein soll. Nach Bauernprotesten rückte die Regierung von der so genannten "Pups-Steuer" jedoch wieder ab. (tso/AFP)

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