Cottbus - Der Monolog des Kontrabassisten stammt aus dem Jahr 1981 und wurde zu einem der meistgespielten Stücke an deutschsprachigen Theatern. In Cottbus schlüpft Schauspieler Thomas Harms in die Rolle des 35-jährigen Musikers. Der Preisträger der Max-Grünebaum-Stiftung ist seit 13 Jahren am Staatstheater Cottbus. Wie Regisseur Wolf-Dieter Lingk ankündigte, wird das Einpersonenstück im Saal der Stadtverordneten am Altmarkt aufgeführt, der bereits vor knapp 100 Jahren als Theaterbühne diente.

In der Inszenierung von Wolf-Dieter Lingk blickt der Zuschauer auf einen in der Aura seines Instruments gefangenen Menschen. Der anarchistische Pantoffelheld sinnt darüber nach, wie er die Aufmerksamkeit seiner heimlichen Liebe, der Sopranistin Sarah, mit einem falschen Ton oder einem gellenden Schrei wie zu Beginn von Wagners Oper "Rheingold" auf sich ziehen könnte. Bis zum 4. Februar stehen noch drei weitere Aufführungen auf dem Spielplan. (tso/ddp)

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