Hamburg - Der Moderator soll einen Einjahresvertrag erhalten, der direkt mit der ARD geschlossen wird, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Für 43 produzierte Sendungen soll Schmidt demnach zwischen fünf und sieben Millionen Euro bekommen. Ein ARD-Sprecher wollte die Angaben weder bestätigen noch dementieren. Die Vertragsverlängerung stehe bei der nächsten Sitzung der ARD-Intendanten auf der Tagesordnung.

Der bisherige Schmidt-Vertrag, der im August ausläuft, galt laut "Spiegel" in der ARD als "Sündenfall", weil er als Geheimvertrag an allen Kontrollgremien vorbei über die ARD-Tochter Degeto abgewickelt worden sei. Der neue Vertrag müsse nun nicht nur den Intendanten, sondern auch den Verwaltungsräten vorgelegt werden. Die Rundfunkräte bekämen den Kontrakt jedoch nicht zu sehen, da die Vertragssumme die Zustimmungsgrenze unterschreite. (tso/dpa)

mehr Nachrichten »